Konten und Depots lassen sich leicht in Zahlen fassen – bei Sachwerten wird es schwieriger. Was ist die Goldmünze heute wert? Und die Eigentumswohnung? Die neue Sachwertschätzung im Vermögensspiegel beantwortet genau das: Sie bewertet Edelmetalle, Münzen und Immobilien automatisch – und trägt den Wert direkt in deine Vermögensübersicht ein.
Warum Sachwerte in die Vermögensübersicht gehören
Bei vielen Menschen steckt ein erheblicher Teil des Vermögens in Sachwerten – die eigene Immobilie ist oft der größte Posten überhaupt. Trotzdem tauchen sie in vielen Übersichten gar nicht oder nur als veralteter Schätzwert auf. Das verzerrt das Gesamtbild: Wer seine Sachwerte ignoriert, unterschätzt sein Nettovermögen systematisch.
Der Vermögensspiegel führt Sachwerte deshalb als eigene der vier Säulen – und macht ihre Bewertung so einfach wie möglich.
Edelmetalle & Münzen: Materialwert zum Live-Spotpreis
Bei Gold, Silber, Platin und Palladium ist der Wert keine Schätzung, sondern Rechnung: Feingewicht × aktueller Spotpreis. Genau so geht die Sachwertschätzung vor. Du gibst an, was du besitzt – etwa „250-g-Barren, 999,9" oder „3× Krügerrand 1 oz" – und die App zieht den tagesaktuellen Spotpreis und rechnet den Materialwert aus.
- Edelmetalle: Barren und Gewichte in Gramm oder Feinunzen, mit Feingehalt.
- Münzen: gängige Anlagemünzen (Krügerrand, Maple Leaf, Wiener Philharmoniker & Co.) direkt aus einem Katalog, einfach nach Anzahl.
Wichtig zur Einordnung: Berechnet wird der reine Materialwert. Bei Münzen – vor allem Silber – liegt der reale Verkaufspreis durch Sammler- und Prägeaufschlag oft darüber. Deshalb zeigt die App eine Wertspanne statt nur einer Punktzahl.
Immobilien: schnelle Orientierung über den Quadratmeterpreis
Für Immobilien nutzt der Vermögensspiegel den Vergleichswert-Ansatz in seiner einfachsten Form: Wohnfläche × Preis pro m². Den €/m² gibst du selbst an – du findest ihn zum Beispiel im amtlichen Bodenrichtwert (BORIS) oder in einem Immobilien-Preisatlas. So bleibt die Bewertung nachvollziehbar, kostenlos und ohne dass eine Adresse den Server verlässt.
Ehrlich gesagt: Das ist eine grobe Marktwert-Orientierung, kein Gutachten nach ImmoWertV und keine Wertermittlung durch einen Sachverständigen. Für den Zweck einer privaten Vermögensübersicht reicht das völlig – für Bank, Verkauf oder Finanzamt braucht es weiterhin ein fachliches Gutachten.
Sachwerte in Sekunden bewerten
Trag deine Edelmetalle, Münzen oder Immobilien ein – Vermögensspiegel schätzt den Wert und rechnet ihn in dein Nettovermögen ein.
Kostenlosen Account eröffnenDatenschutz: keine Adresse, keine Bank-Anbindung
Die Live-Preise für Edelmetalle holt der Server einmal am Tag – anonym, ohne dass ein Bezug zu deiner Person entsteht. Bei Immobilien wird gar nichts übermittelt: Die Rechnung passiert allein aus deinen Eingaben. Damit bleibt die Sachwertschätzung dem Grundprinzip des Vermögensspiegels treu – Datenhoheit vor Bequemlichkeit.
So legst du eine Sachwert-Position an
- In der Säule Sachwerte auf „+ Position" klicken.
- Typ wählen: Edelmetalle, Münzen oder Immobilie.
- Details eingeben – Gewicht/Feingehalt, Münzart und Anzahl oder Wohnfläche und €/m².
- Der geschätzte Wert erscheint sofort; mit einem Klick übernimmst du ihn in den heutigen Stichtag.
Der übernommene Wert lässt sich jederzeit von Hand anpassen – und beim nächsten Öffnen mit einem Klick neu schätzen. So bleibt dein Sachwert-Bestand aktuell, ohne Zwang zur Sekundengenauigkeit.
Ein guter Vermögensüberblick ist nur so gut wie seine schwächste Zahl. Sachwerte, die nie neu bewertet werden, sind genau so eine Schwachstelle.
Warum sich der Wert von Sachwerten laufend ändert
Anders als der Kontostand ist der Wert eines Sachwerts nie fix. Der Goldpreis schwankt täglich, teils um mehrere Prozent; Immobilienpreise bewegen sich über Jahre, mal nach oben, mal nach unten. Wer einen Sachwert einmal mit dem Kaufpreis einträgt und nie wieder anfasst, schleppt damit oft eine Zahl mit sich herum, die mit der Realität kaum noch etwas zu tun hat – und verzerrt so seine gesamte Vermögensübersicht.
Genau hier setzt die Sachwertschätzung an: Sie senkt die Hürde, den Wert regelmäßig zu aktualisieren, auf einen einzigen Klick. Bei Edelmetallen und Münzen genügt das erneute Öffnen der Position, damit der aktuelle Spotpreis gezogen wird. Bei Immobilien passt du bei Bedarf den €/m²-Wert an, wenn sich der lokale Markt spürbar verändert hat. So bleibt dein Nettovermögen dauerhaft belastbar, statt langsam von der Wirklichkeit abzudriften.
Häufige Fragen zur Sachwertschätzung
Wie wird der Goldwert berechnet?
Über die Formel Feingewicht × aktueller Spotpreis. Du gibst Gewicht und Feingehalt an, der
Vermögensspiegel zieht den tagesaktuellen Preis pro Gramm und rechnet den reinen Materialwert
aus – ganz ohne Schätzung.
Kann ich den Wert meiner Eigentumswohnung schätzen?
Ja, über Wohnfläche × Preis pro m². Das ergibt eine grobe Marktwert-Orientierung, kein Gutachten
nach ImmoWertV. Für Bank, Verkauf oder Finanzamt bleibt ein fachliches Gutachten nötig.
Verlässt meine Adresse den Server?
Nein. Die Immobilienbewertung rechnet allein aus deinen Eingaben; es wird keine Adresse an
einen externen Dienst übermittelt. Bei Edelmetallen holt der Server nur den anonymen Spotpreis.
Warum zeigt die App eine Wertspanne statt einer festen Zahl?
Weil der reale Verkaufspreis vom reinen Materialwert abweicht – bei Münzen durch Sammler- und
Prägeaufschläge, bei Immobilien durch Lage und Zustand. Die Spanne ist ehrlicher als eine
vorgetäuschte Punktgenauigkeit.
Fazit
Mit der Sachwertschätzung schließt der Vermögensspiegel eine der größten Lücken jeder Vermögensübersicht: Gold, Münzen und Immobilien bekommen endlich einen aktuellen, nachvollziehbaren Wert – live berechnet, privat und ohne Bank- oder Adress-Anbindung. Damit stimmt dein Nettovermögen nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Realität.