Kurz beantwortet: Ja – wenn eine Finanz-App verschlüsselt überträgt und speichert, in Deutschland hostet, keine Daten an Dritte weitergibt und dir Zwei-Faktor-Authentifizierung anbietet. Vermögensspiegel erfüllt das und verzichtet zusätzlich bewusst auf eine Bank-Anbindung (kein PSD2): Du trägst deine Werte selbst ein oder importierst sie aus Excel – kein Drittanbieter liest deine Konten mit.
„Würde ich meine Finanzdaten hier eintragen?" Diese Frage stellt sich jeder, bevor er ein Vermögen über mehrere Konten, ein Depot und vielleicht eine Immobilie in einem einzigen Tool zusammenführt. Zu Recht: Finanzdaten sind besonders sensibel. Dieser Guide zeigt, worauf du bei jeder Finanz-App achten solltest – und was Vermögensspiegel konkret tut.
Zwei Wege, wie Finanz-Apps an deine Daten kommen
Es gibt grundsätzlich zwei Modelle, wie eine Finanz-App an deine Zahlen kommt – und sie unterscheiden sich deutlich in dem, was du dafür hergibst:
| Kontoverbindung (PSD2) | Manuelle Eingabe / Excel-Import | |
|---|---|---|
| Wer greift auf deine Bank zu? | Ein Drittanbieter, dauerhaft | Niemand |
| Was wird übertragen? | Alle Umsätze & Salden automatisch | Nur, was du selbst einträgst |
| Aktualität | Laufend, automatisch | In deinem eigenen Turnus (z. B. Monatsende) |
| Aufwand | Einmalige Verbindung | Wenige Minuten pro Update |
| Datenhoheit | Geteilt mit Drittanbieter | Bleibt bei dir |
Beide Modelle haben ihre Berechtigung – Multibanking-Apps punkten bei Automatik, dafür mit Bankzugriff. Vermögensspiegel setzt bewusst auf den zweiten Weg: kein Bankzugriff, dafür volle Datenhoheit. Mehr zum Unterschied liest du in der Vermögensübersicht ohne Kontoverbindung.
Was „sicher" bei Vermögensspiegel konkret bedeutet
- Keine Bank-Anbindung: Keine PSD2-Schnittstelle, keine Drittanbieter-API in deinen Konten.
- Verschlüsselt übertragen: Deine Daten laufen ausschließlich verschlüsselt über die Leitung (HTTPS).
- Verschlüsselt gespeichert: Deine Finanzdaten werden verschlüsselt abgelegt und von deinem Namen getrennt.
- Server in Deutschland: Hosting in Deutschland, DSGVO-konform.
- Geschützter Login: Gehärteter Login mit automatischem Schutz gegen Brute-Force-Versuche, optional per Zwei-Faktor-Authentifizierung.
- Keine Werbung, keine Weitergabe: Kein Werbe-Tracking, keine Weitergabe deiner Daten an Dritte.
- Export jederzeit möglich: Deine Werte exportierst du jederzeit wieder als Excel – kein Vertrags-Lock.
Worauf du bei jeder Finanz-App achten solltest
Unabhängig davon, für welches Tool du dich entscheidest – diese fünf Fragen solltest du dir vor der ersten Eingabe stellen:
- Wo werden die Daten gehostet? Innerhalb der EU/Deutschland ist DSGVO-Schutz am klarsten geregelt.
- Wird verschlüsselt übertragen und gespeichert? HTTPS ist Pflicht, verschlüsselte Ablage sollte selbstverständlich sein.
- Werden Daten für Werbung oder an Dritte weitergegeben? Steht meist im Kleingedruckten der Datenschutzerklärung.
- Gibt es Zwei-Faktor-Authentifizierung? Ein zusätzlicher Schutz gegen fremden Kontozugriff, unabhängig vom Passwort.
- Kannst du deine Daten exportieren oder löschen? Echte Datenhoheit heißt, dass du jederzeit wieder rauskommst.
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Kostenlos startenHäufige Fragen
Ist es sicher, meine Finanzdaten bei Vermögensspiegel einzutragen?
Deine Daten liegen auf Servern in Deutschland, werden ausschließlich verschlüsselt übertragen
(HTTPS) und verschlüsselt gespeichert – getrennt von deinem Namen. Der Login ist gehärtet, mit
automatischem Schutz gegen Brute-Force-Versuche und optionaler Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Werden meine Daten an Dritte weitergegeben oder für Werbung genutzt?
Nein. Kein Werbe-Tracking, keine Weitergabe deiner Finanzdaten an Dritte. Vermögensspiegel
verzichtet zusätzlich bewusst auf eine Bank-Anbindung (kein PSD2).
Kann ich meine Daten wieder löschen oder exportieren?
Ja. Du kannst deine Werte jederzeit als Excel exportieren – kein Vertrags-Lock.
Was ist der Unterschied zwischen Kontoverbindung (PSD2) und manueller Eingabe?
Bei einer Kontoverbindung liest ein Drittanbieter deine Bankkonten automatisch mit. Bei der
manuellen Eingabe oder per Excel-Import trägst du deine Werte selbst ein, in deinem eigenen Turnus
– kein Anbieter erhält Zugriff auf deine Bankkonten. Mehr dazu in der
Vermögensübersicht ohne Kontoverbindung.
Weiterführend
- Vermögensübersicht ohne Kontoverbindung – so funktioniert's
- Multibanking-Alternative ohne Bankzugriff
- Multibanking-Apps im Vergleich
- Finanzguru-Alternative ohne Bank-Anbindung
- Vermögensübersicht erstellen – der Leitfaden
- Datenschutzerklärung