Private Banking verspricht Rundum-Betreuung für dein Vermögen — verlangt dafür aber eine hohe Mindestanlage, eine Gebühr auf dein Vermögen und dass du Kontrolle und Einblick abgibst. Wenn du deine Finanzen lieber selbst im Blick behältst — transparent, privat und ohne laufende Prozente — ist Vermögensspiegel die selbstbestimmte Alternative: dein Nettovermögen über alle vier Säulen, ohne Bankberater, ohne Bankzugriff.
Was ist Private Banking — und was kostet es?
Private Banking ist die betreute Vermögensverwaltung einer Bank für vermögende Privatkunden: persönlicher Berater, Anlagevorschläge, teils delegierte Verwaltung. Der Preis dafür sind drei Dinge: eine Mindestanlage (typischerweise oft 100.000 bis 500.000 €), eine jährliche Gebühr (häufig rund 1 % des Vermögens pro Jahr) — und dass ein Dritter deine Konten und deine Vermögensverhältnisse vollständig kennt und mitentscheidet. Bei einem Vermögen von 300.000 € bedeutet 1 % p. a. rund 3.000 € pro Jahr, Jahr für Jahr, unabhängig vom Ergebnis.
Private Banking vs. Vermögensspiegel
| Vermögensspiegel | Private Banking | |
|---|---|---|
| Ansatz | Selbst-Überblick, du entscheidest | Betreuung & teils delegierte Verwaltung |
| Mindestanlage | Keine | Oft 100.000–500.000 € |
| Kosten | 0 € / ab 2,99 € im Monat (fix) | Oft ~1 % des Vermögens pro Jahr |
| Datenhoheit | Bleibt bei dir, kein Bankzugriff | Bank kennt alle Verhältnisse |
| Umfang | Alle vier Säulen inkl. Immobilie, Sachwerte, Erbe | Schwerpunkt Kapitalanlage |
| Anlageberatung | Nein (nur Überblick, du entscheidest) | Ja, individuelle Beratung |
Angaben zu Private Banking sind allgemeine Orientierung nach öffentlich verfügbaren Informationen (Stand August 2026); Mindestanlagen, Gebühren und Leistungen unterscheiden sich je nach Bank.
Wann Private Banking sinnvoll ist
Ganz ehrlich: Wenn du ein hohes Vermögen hast, die Verwaltung bewusst abgeben möchtest und persönliche Beratung samt Betreuung suchst — und die laufende Gebühr für dich in Ordnung ist — dann ist Private Banking ein passendes Angebot. Es löst eine andere Aufgabe als Vermögensspiegel: delegieren statt selbst überblicken.
Wann die selbstbestimmte Alternative besser passt
- Du willst die Kontrolle behalten und selbst entscheiden — nicht delegieren.
- Du willst keine prozentuale Gebühr zahlen, die mit dem Vermögen mitwächst.
- Dir ist Datenhoheit wichtig: kein Bankzugriff, keine Weitergabe.
- Dein Vermögen steckt in allen vier Säulen — auch Immobilie, Sachwerte, Erbe —, nicht nur im Wertpapierdepot.
- Du liegst (noch) unter der Mindestanlage fürs Private Banking, willst aber trotzdem den vollen Überblick.
Sicher investieren ohne Bank(berater): worauf es ankommt
Wer ohne Bankberater agiert, braucht als Fundament nicht den nächsten heißen Tipp, sondern Klarheit: Wie viel besitze ich netto, wie ist es verteilt, und bewegt es sich in die richtige Richtung? Auf dieser Basis lassen sich Entscheidungen selbst treffen — auf Ebene der Anlageklassen (Liquidität, Wertpapiere, Altersvorsorge, Sachwerte), ohne dass jemand mitliest. Vermögensspiegel liefert genau dieses Fundament und erinnert dich an ungenutztes Renditepotenzial, trifft aber bewusst keine Anlageentscheidungen für dich.
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Kostenlos startenHäufige Fragen
Was ist eine Alternative zum Private Banking?
Der selbstbestimmte Weg: Statt Verwaltung und Beratung abzugeben, behältst du den Überblick selbst.
Vermögensspiegel führt dein Nettovermögen über die vier Säulen zusammen — ohne Bankberater, ohne
Bankzugriff, ohne Gebühr auf dein Vermögen.
Ab welchem Vermögen lohnt sich Private Banking?
Banken setzen meist eine Mindestanlage an, oft 100.000 bis 500.000 €. Ob es sich lohnt, hängt davon
ab, ob du delegieren willst und die laufende Gebühr (häufig rund 1 % p. a.) in Kauf nimmst. Wer
Kontrolle und Kosten selbst steuern will, fährt mit einem eigenen Überblick oft günstiger.
Kann ich mein Vermögen ohne Bankberater verwalten?
Ja — mit einem klaren Überblick über Nettovermögen, Aufteilung und Entwicklung. Vermögensspiegel
liefert den, ohne Kontozugriff. Das Tool entscheidet nichts und empfiehlt keine Produkte; es macht
sichtbar, wo du stehst, damit du selbst entscheidest.
Was kostet Vermögensspiegel im Vergleich?
Basis dauerhaft kostenlos (8 Konten / 12 Stände); Plus 2,99 € im Monat. Keine prozentuale Gebühr
aufs Vermögen — ein fester, kleiner Betrag statt eines Anteils, der mitwächst.
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